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Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2018: Café Orgánico | Freiburg genießt fair: Der Freiburger Stadtkaffee | Freiburg genießt fair: Der Freiburger Stadt- und Agenda-Kaffee aus Wiwili | Back in Town - wir haben sie wieder: unsere Stadtschokolade! Ab sofort wieder erhältlich! |

   
  

Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2018: Café Orgánico

1986 war der Café Orgánico der erste fair gehandelte Biokaffee in Deutschland - beim Online-Verbraucher-Voting der REWE-Group gewann er nun unter 60 Produkten den 1. Preis: Er wurde als »Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2018« ausgezeichnet - insgesamt standen dabei sechzig Produkte zur Auswahl.
Zuvor hatten sich Unternehmen mit ihren Produkten auf Basis eines umfangreichen Fragebogens beworben. Dabei ging es um unterschiedliche Themenblöcke: Soziale und ökologische Kriterien bei Anbau, Weiterverarbeitung, Transport, Verpackung. Auch unternehmensbezogene Fragen spielten eine Rolle, beispielsweise:
• Wie trägt das Unternehmen zum Umweltschutz bei?
• Mit welchen sozialen Aktivitäten trägt das Unternehmen zu Nachhaltigkeit bei und was wurde bislang erreicht?                 Foto: © Gepa

Wir freuen uns gemeinsam mit der Gepa und den Handelspartnern über die tolle Auszeichnung und können den Orgánico aus eigener Erfahrung nur wärmstens empfehlen :)

 
 
   

Foto: © Jürgen Baumeister

 
   

Freiburg genießt fair: Der Freiburger Stadtkaffee

Freinica - Kaffee in Spitzenqualität, der allen schmeckt !!!

Kaffee Freinica ist ein sortenreiner Hochland-Arabica-Kaffee aus Nicaragua, der als „Freiburger Stadt- und Agenda-Kaffee“ und somit als symbolisches „think global-act local-product“ (global denken-lokal handeln-Produkt) vermarktet wird.

Der Kaffee wird in sorgfäl­tig gepflegten Hanglagen nach ökologischen Richtlinien angebaut und von BIO IATINA zertifiziert. Er wird über die dwp - Fairhandelsgenossenschaft Ravensburg importiert und hier in Deutschland schonend geröstet. Er ist hocharomatisch und sehr bekömmlich.

Der Freinica-Kaffee stammt aus der Kooperative COSATIN, die Mitte der 90er Jahre aus dem Zusammen­schluss von 350 Kleinbäuerinnen und -bauern entstand. Für seine Mitglieder organisiert COSATIN ein umfangreiches Beratungsangebot zum Bio-(Kaffee)-Anbau. COSATIN bildet dazu Dorfbewohnerinnen aus, die ihr neu erworbenes Wissen an ihre jeweilige Gemeinde weiter­geben. Eine weitere Leistung ist der Kreditfonds, der die Kleinbäuerinnen von Geldverleihern und Banken unab­hängig macht.

Der ökologische Anbau bewahrt die traditionelle Kulti­vierung des Kaffees in Mischkultur. Diese fördert die bio­logische Vielfalt und trägt zur Produktion von Nahrungs­mitteln für den Eigenbedarf und zum Verkauf bei. Maßnahmen zur Verhinderung der Bodenerosion, Unkrautbeseitigung von Hand oder mit Schafen, eine intensive Kompostwirtschaft und die um­fassende Pflege der Kaffeepflanzen ermöglichen den Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger und tragen zum Erhalt einer gesunden Umwelt bei.

- Ein Netzwerk von Nicaragua bis zu uns nach Freiburg -

Der Absatz des Kaffees über den Fairen Handel bedeutet für die Kleinbauernfamilien deutlich höhere Einnahmen, ein sichereres Einkommen und mehr Selbständigkeit. Durch Direktimport zu fairen Preisen und Zahlung von Bio­- und Fair Trade-Premium-Aufschlägen trägt der Fair-Handels-Importeur dwp  zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Kleinbäuer*innen bei.

- Freiburg genießt fair -

Weitere Informationen und Beratung bei der Einführung von Kaffee Freinica erhalten Sie unter: http://freinica.de/- info@freinica.de

Kaffee Freinica ist ein Kooperationsprojekt der Freiburger Weltläden, des Eine Welt Forum Freiburgs, des Wiwilí-Vereins und der Stadt Freiburg.

Es wird unterstützt von der Stadt Freiburg und der Stif­tung für Kinder. In der Anfangsphase erhielt das Projekt finanzielle Förderung durch das Land Baden-Württemberg. Der Hochlandkaffee aus Nicaragua wird in Freiburg über Frau Dagmar Grosse (info@freinica.de) sowie über den Weltladen Herdern an Wiederverkäuferinnen, Gastronomie und Endverbraucherinnen vertrieben.

 
   

Foto: © Jannis Große

 
   

Freiburg genießt fair: Der Freiburger Stadt- und Agenda-Kaffee aus Wiwili

Kaffee Freinica existiert seit 2001 in Freiburg, seit 2014 wurde das Sortiment um einen weiteren Partnerschaftskaffee ergänzt, welcher direkt von Kleinbauern aus Wiwilí kommt.

Damit kann die langjährige Freundschaft zwischen Freiburg und Wiwilí mit einer weiteren konkreten Zusammenarbeit gefestigt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter http://freinica.de/ und www.wiwili.de.

Ein Presse-Artikel unter:

http://eurojournalist.eu/nachhaltige-entwicklung-braucht-unterstuetzung-ueberall-auf-der-welt/

 
 
   

Back in Town - wir haben sie wieder: unsere Stadtschokolade! Ab sofort wieder erhältlich!

....wer denkt bei einem Biss in eine Schokolade schon daran, was die Kakao-Bohnen alles erzählen könnten?

Die Geschichte hinter dem Produkt:

Inmitten der Regenwälder, fernab jegli­cher Infrastruktur, leben die traditionellen Flussuferbewohner Amazoniens. Sie gehö­ren zu den ärmsten Bevölkerungsgrup­pen Brasiliens. Zu einer spürbaren Verbesserung ihrer Lebenssituation führt die enge Zusammenarbeit mit dem Regenwaldladen Freiburg. Farbenfroher Regenwaldschmuck, hochwertige Naturkosmetik und viele Produkte mehr gelangen nach Deutschland und sichern den traditionellen Waldbewohnern ein faires, verlässliches Einkommen. Überdies ist die wirtschaftliche Nut­zung von Wildkakao ein wichtiger Faktor ihrer Existenzsicherung und die behutsame, nachhal­tige Ernte der Früchte trägt zugleich zum Erhalt der Regenwälder bei. Aus diesen einzigartigen Kakaobohnen entstammt auch die beliebte Freiburger Stadtschokolade.
„Fairliebt in Freiburg“ heißt die 45%-Variante, „Edle Fairsuchung“ deren Schwester mit 70% Kakao-Anteil – doch beide waren über ein Jahr nicht lieferbar. Was ist passiert?
Dr. Rainer Putz, Geschäftsführer des Regenwaldladens und engagierter Gründer des Projekts, blickt auf unzählige Hindernisse zurück: Fast 10 Jahre lang hatte Hachez aus den aromatischen Wildkakaobohnen köstliche Schokolade gezaubert, bis das Unternehmen vor 2016 von einer dänischen Firma aufgekauft wurde. Die Folge: Nahezu sofort gab es keinen Ansprechpartner mehr, nach einem halben Jahr wurde das Projekt – da „zu klein“ – aufgekündigt. Die schwierige Suche nach einem neuen Chocolatier begann, eine Kakaoernte erreichte Deutschland in verschimmeltem Zustand, für die neu gefundene Rösterei waren die Kakaobohnen zu klein und als wäre dies nicht genug: Bedingt durch den Klimawandel schlug das Wetter in Brasilien weitere Kapriolen. Nachdem es binnen zehn Jahren drei Jahrhunderthochwasser gab, blieb das Hochwasser 2016 gänzlich aus. Neben verheerenden Auswirkungen vor Ort führte der niedrige Wasserstandspegel auch zu Verzögerungen bei der Verschiffung...
Trotz aller Unwegbarkeiten - es ist vollbracht: Die Schokolade ist wieder lieferbar, allerdings vorerst nur als Zartbitter-Variante "Edle Fairsuchung".

Nach der langen Überbrückungszeit freuen sich die Flussuferbewohner, dass der Handel wieder funktioniert und auch wir freuen uns sehr, die edle Wildkakao-Schokolade wieder anbieten zu können!

Das Design stammt aus dem Grafikstudio d.sign (www.krapp-d-sign.de).