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<<< Was ist guter Kaffee >>> |
Die Antwort auf diese Frage ist natürlich zu einem Gutteil subjektiv. Damit Sie
immer einen guten Kaffee bekommen , wird streng auf die Einhaltung von Qualitätskriterien geachtet.
So sollen die Rohkaffeebohnen möglichst gleichmäßig in Größe, Farbe und Oberfläche sein, da
Fehlbohnen den Geschmack beeinträchtigen können.
Das wird bei der sogenannten "physischen" Kontrolle überprüft. Weil aber bestimmte Mängel, z. B.
eine leichte Überfermentierung, nicht mit bloßem Auge wahrzunehmen, sind, reicht diese Kontrolle
allein nicht aus. Im gepaeigenen Kaffeelabor wird deshalb außerdem von jeder Mustersendung eine
kleine Proberöstung für die 'sensorische Prüfung' auf Geruch und Geschmack gemacht.
Haben sich Mängel herausgestellt, schicken wir dem Handelspartner unverzüglich eine Rückmeldung
mit genauen Vorgaben und Vorschlägen, wie die erwünschte Qualität erreicht werden kam. Erst wenn
nach allen Prüfungen der Kaffee für gut befunden wurde, geht er an unsere Vertragsröstereien.Auch
hier erfolgen weitere Qualitätskontrollen, denn die Röstung sowie das richtige Mischungsverhältnis
sind sehr wichtig. Alle gepa-Kaffees werden im klassischen Trommelröstverfahren langsam und schonend
geröstet, was nicht nur dem Geschmack zugute kommt, sondern auch der Bekömmlichkeit.
Zur Qualitätssicherung gehört schließlich auch die Wahl der richtigen Verpackung. Sie muss
optimalen Aromaschutz gewährleisten und gleichzeitig so umweltfreundlich wie möglich sein. Aus
Gründen des Umweltschutzes und der Recycelbarkeit verzichten wir auf aluminiumhaltige Verbundfolien;
der Aromaschutz unserer Verpackungen wird durch eine spezielle Sperrschicht gewährleistet.
Qualitätsmanagement ist also eine sehr komplexe Angelegenheit. Dass es sich lohnt, so 'pingelig' zu
sein, zeigt sich immer wieder in vergleichenden Blindtests, bei denen die gepa-Kaffees
überdurchschnittlich gut abschneiden.
So wurde dem gepa-Biokaffee "Esperanza" von den renommierten Verbrauchermagazin "Plus"
bescheinigt, sehr HArmonisch und besonders mild zu sein. Beim Test z.B. auf das Schimmelpilzgift
Ochratoxin A schnitt der "Esperanza" 1997 am besten ab, denn ein wichtiger Bestandteil der
permanenten Beratungsarbeit der Gepa sind die optimale Lager -und Transportbedingungen des Kaffees.
Und das Gesamtergebnis dieses Tests lautet: Unter neun wichtigen Kaffeesorten Deutschlands belegt
der "Esperanza" den ersten Platz.
Qualität & Sortiment
Kaffee wird weltweit nach den Bohnenarten 'Arabica' und 'Robusta' unterschieden. Arabica macht
etwa drei Viertel der gesamten Kaffeeproduktion aus. Robusta hat einen höheren Koffeingehalt, ist
kräftiger im Geschmack und der daraus gewonnene Kaffee säureärmer. Nach ca. 20 Minuten entfaltet das
Koffein seine maximale Wirkung, die - mit individuellen Schwankungen - in einem Zeitraum bis zu
sechs Stunden zur Hälfte abgebaut wird.
Die muntermachende Wirkung des Kaffees ist allgemein bekannt - zahlreiche Studien belegen
außerdem, dass er auch den Spiegel des als 'Stimmungshormon' bekannten Serotonin im Blut steigert
und so das subjektive Wohlbefinden positiv beeinflusst. Die blutdrucksteigende Wirkung ist für
gesunde Menschen ungefährlich; sehr angespannte und nervöse Menschen können auf entkoffeinierten
Hochlandkaffee aus 100% Arabicabohnen aus dem gepa-Sortiment zurückgreifen.
Tipps zur Zubereitung & Aufbewahrung
Ob Sie Ihren Kaffee lieber sehr stark oder etwas 'dünner' mögen, ist natürlich Ihrem eigenen
Geschmack überlassen. Generell können Sie mit der Dosierempfehlung 'ein Teelöffel Kaffeepulver pro
Tasse nichts falsch machen. Bei den milden Mexiko-Kaffees der gepa kann auch etwas großzügiger, bei
Tanzania, Nicaragua und Cafe Autentico dagegen eher sparsamer dosiert werden.
Wenn Sie besonderen Wert auf die volle Aroma-Entfaltung legen, sollten Sie den Kaffee frisch
mahlen. Außerdem lohnt sich die Anschaffung einer etwas teureren Kaffeemaschine, die das Wasser auf
94° C erhitzt (Schwallbrüher). Einen besonders milden und magenverträglichen Kaffee erhalten Sie mit
einer speziellen zylindrischen Glaskanne mit Filtereinsatz.
Man gießt kochendes Wasser auf das Karfeepulver, lässt den Kaffee ziehen und drückt mit dem
Einsatz das Kaffeemehl nach unten. schütten Sie bitte den Kaffeerest nicht in den Ausguss, sondern
auf den Kompost. Fertiger Kaffee sollte nicht für lange Zeit auf der Warmhalteplatte der
Kaffeemaschine stehen (die aufsteigenden Kaffeesäuren machen ihn dann schnell ungenießbar), sondern
in eine Isolierkanne umgefüllt werden.
Auch die Qualität des Wassers kann den Geschmack beeinflussen: deshalb kann je nach Wasserhärte
(Auskunft darüber erteilt das örtliche Wasserwerk) für die gleiche Kaffeesorte die optimale
Dosierung des Kaffeepulvers verschieden sein. Am besten entfaltet Kaffee sein Aroma bei sieben bis
zehn Grad deutscher Wasserhärte: bei noch weicherem Wasser können Sie dem Kaffeemehl etwas Salz
zugeben.
Kaffeevorräte in ungeöffneten Packungen lagern Sie am besten im Kühlschrank. Kaffeepulver aus der
geöffneten Packung gehört in ein luftdicht zu verschließendes Gefäß, z. B. ein Glas mit
Schraubdeckel oder eine Blechdose. Gut geeignet zur aromageschützten Aufbewahrung ist die
gepa-Kaffeedose mit Aufdruck 'Kaffee aus fairem Handel', Fassungsvermögen 500g, die in den
Verkaufsstellen erhältlich ist.
Quelle: gepa - Fair Handelhaus
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